rassistischer Übergriff und islamophobe Atacke

Fall 1. Herr M. ist Taxifahrer. Er fährt an einem Nachmittag drei junge Männer auf deren Wunsch ins Uni-Viertel. Als sie aussteigen, weigern sie sich zu bezahlen und gehen weg. Als Herr M. ihnen nachgeht, drehen sie sich um und beschimpfen Herrn M. rassistisch: „N*, geh heim. Du Arschloch. Du Drogendealer!“ Einer der Männer tritt Herrn M. in den Rücken, sodass dieser zu Boden fällt. Die Männer laufen davon. Herr M. ruft um Hilfe. Niemand reagiert. Erst nach 15 Minuten ruft ein Passant Rettung und Polizei. Die Täter können von der Polizei gefasst werden. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung mit einer Verurteilung zu € 500,00 Schmerzensgeld ist die Folge. Der rassistische Aspekt der Tathandlungen bleibt während des gesamten Verfahrens unerwähnt. Fall 2. Ein Mann bedroht eine Gruppe muslimischer Mädchen im Grundschulalter auf offener Straße mit einem Messer. Die Mädchen befinden sich auf einem Ausflug zu einem nahegelegenen Reitstall. Der Täter flüchtet auf seinem Fahrrad, als er bemerkt, dass sich noch weitere Personen nähern. Die Betreuerin der Mädchengruppe erstattet Anzeige bei der Polizei. Der Täter konnte bis dato nicht ausgeforscht werden.